• 30. März 2017

Unsere Sri Lanka Rundreise
mit Ceylon Tours

Wenn es nach mir geht, können Reisen endlos sein. Für unsere Ceylon Tours Sri Lanka Rundreise hatten wir aber nur 6 Tage zur Verfügung. Und die wollten wir natürlich optimal nutzen. Die Herausforderung bei der Planung lag darin, in der begrenzten Zeit so viel von Land und Leuten wie möglich zu sehen, ohne das Ganze zu stressig zu gestalten. Wir wollten die Reise genießen.

Wir wollten unbedingt nach Kandy und die Teeplantagen um Nuwara Eliya sehen. Auch das Bergland durfte auf keinen Fall fehlen. Und danach wollten wir an die Südküste. Vielleicht auch noch in einen Nationalpark? Ihr ahnt es, es war eine ziemlich lange Wunschliste. 
Zum Glück hatten wir die Experten von Ceylon Tours an unserer Seite. :-)

Das Team hat sich unsere Wünsche ganz genau angehört. Wir mögen kleine, persönliche Unterkünfte und Guest Houses. Gerne auch Hotels aus dem Eco-Bereich. Auch das ein oder andere Soziale Projekt wollten wir besuchen.

Das Team von Ceylon Tours hat direkt tolle Ideen gehabt und super Vorschläge gemacht.

 Man kann sich ruhig trauen nachzufragen und zu beschreiben was einem wichtig ist. Um so einfacher ist es für die Agenten zu verstehen und passende Vorschläge zu machen. 
Bei allzu motivierten Reiseideen haben sie nicht gezögert uns zu beraten, um uns vor Reisestress oder zu langen Fahrtstrecken zu bewahren. Auf diese Weise haben wir sehr unkompliziert unsere perfekte Sri Lanka Rundreise zusammen gestellt. 
Die Vorfreude war groß und wir konnten den Start der Reise kaum erwarten.

Wir wurden am ersten Tag unserer Sri Lanka Rundreise von unserem Ceylon Tours Fahrer Pradeep im Hotel abgeholt.
 Wir hatten einen komfortablen Wagen, einen tollen Fahrer und konnten die Reise absolut genießen. Das Gepäck immer dabei, sorglos im eigenen Tempo reisen, aus dem Fenster träumen… Ein wahrer Luxus. Wir haben es genossen. :-)

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Unterwegs mit Ceylon Tours. Unser Fahrer Pradeep mit unserem Wagen.

Pradeep hat uns von Land und Leuten erzählt und hatte tolle Tipps parat. Er war geduldig wenn wir getrödelt haben, hat uns aber auch mal angetrieben, wenn wir einen Termin hatten, den wir sonst verpasst hätten: wie z.B. den traditionellen Kandy-Dance. Vielen Dank Pradeep, für Dein Engagement: deine Geduld auf der Suche nach der kleinsten Unterkunft auf dem höchsten Berg, für die Organisation der Yala-Safari und für die angenehme Reisebegleitung.
 Wir haben uns während unserer ganzen Reise immer sehr gut betreut gefühlt.

Wir sind von Colombo Richtung Kandy gefahren. Auf dem Weg haben wir die Einrichtung „Cat Protection Trust“ in Gampaha besucht. Ein Projekt von Indira Sahadevan, die sich um verletzte Katzen und Hunde kümmert, die auf der Straße leben oder ausgesetzt wurden. Indira versorgt die Tiere und engagiert sich bei der Vermittlung von Tieren – auch ins Ausland.

Von Indira und „Cat Protection Trust“ werden wir bald noch ausführlicher berichten. Wer jetzt schon mehr über Indira und ihr Projekt erfahren will, kann sie auf Ihrer Facebook-Seite besuchen.

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Indira mit einem ihrer Schützlinge.

In Kandy haben wir die Stadt erkundet und den berühmten „Temple of Tooth“ besucht, in dem laut Überlieferung ein Zahn Buddhas verwahrt wird. Auch den Besuch eines traditionellen Tempeltanzes haben wir uns nicht entgehen lassen. Lebendig, laut und farbenfroh. Ein tolles Erlebnis, voller Energie.

Wir haben in einem kleinen, charmanten Homestay direkt am Fluss unweit von Kandy übernachtet, das liebevoll von einer kleinen Familie geführt wird.

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Traditioneller Tempeltanz in Kandy. Wir haben uns sofort in die farbenfrohen Pfauenkostüme verliebt.

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Der berühmte Sri Dalada Maligawa, auch “Temple of Tooth” genannt.

Von Kandy sind wir nach Nuwara Eliya aufgebrochen. Man fühlt sich, als wäre man in eine andere Welt eingetaucht. 
Das Klima ist völlig anders und die Berghänge mit den Teeplantagen sind unbeschreiblich schön. Wir haben einen Stop bei einer Teeplantage gemacht und uns angesehen, wie Tee produziert wird.

Leider hatten während unseres Besuchs wenig Glück mit dem Wetter. Es hat geregnet und uns war kalt.
 Daher haben wir uns spontan entschieden Nuwara Eliya einen Tag eher zu verlassen und Richtung Sonne und Süden zu flüchten. :-)

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Gesagt getan. Pradeep hat uns geholfen die Zugtickets zu organisieren und so haben wir eine Etappe mit dem Zug nach Ella zurückgelegt und uns am Bahnhof mit Pradeep und unserem Gepäck wieder getroffen. Die Zugfahrt durch die wunderschöne Berglandschaft ist ein echtes Erlebnis und sollte auf keiner Sri Lanka Rundreise fehlen. Absolute Foto-Suchtgefahr!

In Ella angekommen, wurden wir von strahlendem Sonnenschein begrüßt und der Nieselregen war bald vergessen.
 Wir haben in einem kleinen Guesthouse ganz oben auf dem Berg gegenüber des „Little Ella Rock“ übernachtet. So weit oben gelegen, das es nur per Treppen zu Fuß oder mit dem TukTuk des Guesthouses zu erreichen war.
 Ein kleiner schweißtreibender Aufstieg, der mit einem unvergesslichen Ausblick belohnt wird. Ich stehe morgens ungern sehr früh auf, aber dieser Sonnenaufgang war es wert. 

Ella ist ein sehr lebendiger Ort, voll junger Leute aus aller Welt. Im Ort direkt gibt es viele Hostels, Restaurants und Shops.

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Früh aufstehen und einen unvergesslichen Sonnenuntergang erleben.

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Nachdem wir 2 Tage unsere Unterkunft genossen und durch die Straßen von Ella geschlendert sind, haben wir uns auf den Weg Richtung Yala gemacht. Auf dem Weg in den Süden veränderte sich die Landschaft recht schnell. Wir ließen die Berge endgültig hinter uns
und fuhren durch Ebenen voller Reis- und Gemüsefelder. Unser Ziel war das Saraii Village Eco Hotel: eine ganz besondere Unterkunft, die Ceylon Tours uns vorgeschlagen hat. Erbaut auf einem wieder aufgeforstetem Areal, vereint diese Unterkunft das Konzept des respektvollen Umgangs mit Ressourcen, der Natur und der Menschen der Umgebung.
Nachhaltiger Tourismus wird hier als Philosophie gelebt.

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Das Saraii Village Eco Hotel in der Umgebung von Yala.

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Traumhaft: In einem Baumhaus umgeben von Natur schlummern.

Wir wurden eingeladen, eine Nacht in einem ganz besonderen „Zimmer“ zu erleben. Gebaut wie ein Baumhaus in der Baumkrone, jedoch ohne den Baum zu verletzen, erstreckt sich der Raum über mehrere Plattformen. Das Bett steht quasi im Freien und man schläft nur umgeben von einem Moskitonetz und der Natur. Eine unglaubliche Erfahrung, dem nächtlichen Rascheln zu lauschen.

Leider mussten wir unsere besondere Unterkunft vor Sonnenaufgang verlassen. Eine Tour im Yala National Park stand auf dem Programm. Ceylon Tours organisierte einen Jeep mit Fahrer für uns und Pradeep ließ es sich nicht nehmen, uns zu begleiten.

Wir verbrachten einen spannenden Morgen, umgeben von einzigartiger Natur und hatten sogar Glück eine Gruppe von Elefanten mit Nachwuchs 
beim Baden zu beobachten. Ein Safari-Tipp: unterschätzt nicht, wie kalt es vor Sonnenaufgang sein kann. Lieber einen dicken Pulli mitnehmen. Nach unserem Ausflug im Yala National Park, brach auch schon die letzte Etappe unserer Sri Lanka Rundreise an.

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Wir hatten uns überlegt die Tour in der Gegend um Mirissa zu beenden, ein wenig am Strand zu entspannen und die Reise ausklingen zu lassen. Danach wollten wir auf eigene Faust zurück nach Colombo zu fahren. Im Nachhinein ist es schwer zu glauben, dass wir „nur“ 6 Tage unterwegs waren. Soviel haben wir erlebt und gesehen, so viele interessante Menschen und Projekte kennengelernt – auch abseits der bekannten Touristenpfade.

Vielen Dank an das Team von Ceylon Tours, die uns beraten, die Sri Lanka Rundreise geplant und uns begleitet haben. Wir hatten eine unvergessliche Zeit!

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