• 3. März 2016

Koneswaram
Tempel zwischen Himmel und Wellen

Auf unserer Reise durch Sri Lanka unternahmen wir während unseres Aufenthaltes in Trincomalee, an der Ostküste Sri Lankas gelegen, mit unseren Gastgebern einen Ausflug zum Koneswaram Tempel. Die hinduistische Tempelanlage thront auf dem Swami Rock, hoch über dem Meer, und ist schon von weitem sichtbar. Auf dem Weg dorthin durchquert man das von den Portugiesen im 17. Jahrhundert erbaute Fort Frederik und folgt einem Pfad, der zwischen bunten Ständen und Buden den Berg hinauf führt. Oben angekommen empfängt einen der majestätische blaue Shiva.

Bild von blauem Shiva vor dem Koneswaram TempelFoto vom Ausblick auf das Meer am Koneswaram Tempel

Der Ausblick ist atemberaubend. Wir haben während unseres Besuchs leider keine entdecken können, aber mit ein wenig Glück kann man einen Blick auf die Wale erhaschen, die sich ganzjährig in den Gewässern rund um den Swami Rock aufhalten.

Der Tempel selbst wurde in den letzten Monaten restauriert und zeigte sich uns in neuer Pracht. Wandbilder erzählen vom Hinduismus und der bewegten, über 2000-jährigen Geschichte des Tempels, der Zerstörung durch die Portugiesen und auch vom anschließenden Wiederaufbau. Der Tempel-Architekt, ein Freund unseres Gastgebers, erlaubte uns ein paar Bilder von dem wunderschönen Inneren des Tempels zu machen. Zum Glück, denn die intensiven Farben und Figuren sind unglaublich inspirierend.

Auch um den Tempel herum gab es vieles zu entdecken. Kokosnüsse, die den Göttern geschenkt werden, liegen zum Trocknen in der Sonne. Treppen winden sich den Felsentlang. Der Blick wandert zwischen Felsnischen, in denen steinerne Gottheiten wohnen, bunten Bändern, die in den Bäumen hängen und dem weiten Meer.

Foto von Hinduismus Statuen im Koneswaram Tempel

Foto von Wandmalerei vom tanzenden Shiva aussen am Koneswaram Tempel
Foto von Wunsch und Gebets-Körbchen im Baum hängend am Koneswaram Tempel
Die Geschichte der vielen kleinen geschmückten Körbchen, die an der Seite des Tempels in den Bäumen hängen, erzählte uns schließlich unser Begleiter: Es handelt sich um Wiegen, die von Paaren in den Wind gehängt werden, damit die Götter ihren Kinderwunsch erhören.

Die Mischung aus uralter Geschichte und buntem Leben hat mich besonders fasziniert an diesem Ort.
Und wer weiß, vielleicht kommen wir eines Tages wieder und hängen auch ein Körbchen in den Baum…

 

 

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Christina

    Wow, ich habe sofort Lust, Thailand zu verlassen, um Sri Lanka zu erkunden :-) Sri Lanka ist ganz weit oben auf meiner bucket list!!! Knutscha von Koh Samui…

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